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Mama sein ist nicht immer leicht! Teil 3 Nervige Ratschläge von anderen|Mama Alltag!

Als Neu Mama ist man immer für Ratschläge offen insbesondere von den eigenen Mama’s oder Schwiegermama’s. Aber manchmal gab es auch von Ihnen und anderen Menschen nervige Tipps „Du musst das Kind so halten!“, „Das Kind trinkt viel zu wenig!“ Du musst dein Kind nachts wecken, damit es trinken kann!“ und und und..  Eine recht Schwierige Situation, da man niemanden von den Menschen, die man liebt verletzen möchte. Es dauert eine Gewisse Zeit bis die eigenen Eltern oder Schwiegereltern merken, dass man alles selber ganz gut hin bekommt, denn auch sie mussten am Anfang den Umgang mit einen Baby in ihren Jungen Jahren lernen. Die eigenen Eltern müssen meistens am Anfang noch lernen, dass ihr Kind jetzt ein eigenes Kind hat. Ratschläge sind immer gut und man ist auch im Nachhinein wirklich dankbar, dass manche Tipps einfach Gold wert waren. Für mich war es auch kein Problem mit so Situationen umzugehen zwar waren sie ab und an ziemlich nervig, weil man sich dachte: „Hey ist das mein Kind oder dein Kind?“, aber dann lernte man mit der Zeit einfach damit zu leben, dass es überall Leute gab, die es einfach besser wissen.

Bei meinem Sohn war es immer so, dass er nie eine ganze Flasche Milch trinken wollte. Er war eher so ein Gelegenheits- Milch Genießer. Für mich war das aber auch nicht schlimm. Jedes Kind ist anders und auch jedes Kind hat eine andere Trinkgewohnheiten. So lange das Kind in der Zeit zwischen den Vorsorgeuntersuchungen gut zunimmt ist alles im Norm Bereich.

Und zum Thema aufwecken um das Baby zu füttern kann ich nur sagen, dass mein Sohn am Anfang alle 3 Stunden wach wurde, weil er hunger hatte. Nach einiger Zeit ist er aber erst nach 5-6 Stunden wach geworden und ich bin aufgestanden, weil ich dachte es wäre etwas, aber ganz im Gegenteil er schlief ganz friedlich. Aufpassen ist dennoch wichtig! Ich bin häufiger aufgestanden, um zu schauen, ob es ihm wirklich gut ging und das war Gott sei Dank auch immer der Fall. Nach 5-6 Stunden wurde er dann schließlich wach und er wurde gefüttert.

Es ist immer eine Sache des Vertrauens. Am Anfang war ich auch der Meinung das wäre nicht ok, weil viele Foren sagten: „Du musst dein Baby alle 3 Stunden wecken!“. Klar, das man dann auch schnell in Panik gerät, aber das kennen wir doch mittlerweile alle einfach relaxt an die Sache gehen und alles wird gut.

 

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*Werbung Mama sein ist nicht immer leicht! Die 3 Monatskoliken Teil 2|Mama Alltag!

Als mein Sohn dann endlich nach Hause kam, durfte ich mich mit der nächsten unschönen Situation anfreunden…. Die 3 Monatskoliken! Für mich als Neu Mama damals ein nicht so schönes Erlebnis. Man wusste einfach nicht was man tun sollte, wenn das Baby die ganze Zeit schreit. Mir hat das Herz geblutet, da ich einfach nicht wusste was dagegen helfen könnte. Bis meine Hebamme mir zeigte, dass man Babys auf die Seite unter Aufsicht legen kann, den Fliegergriff (der meinem kleinen unwahrscheinlich gut geholfen hat), sowie Massagen am Bauch und die Fahrrad fahren Übung. Am besten war es für meinen kleinen Abends ein warmes Bad zu nehmen, dass geht aber natürlich erst bei Babys wo bereits die restliche Nabelschnur abgefallen ist. Und besonders wichtig ist der direkte Körperkontakt zu Mama oder Papa. Meistens bin ich durch die komplette Wohnung mit einem Tragetuch gelaufen.

Ich war ganz ehrlich auch kein großer Freund von Sab Simplex und habe es auch nur meinem kleinen gegeben, wenn alle anderen Methoden überhaupt nicht mehr geholfen haben. Ansonsten habe alle oben genannten Dinge im großen und ganzen super geklappt, um die Bauchschmerzen zu lindern. Es kann selbstverständlich auch sein, dass es bei euren Babys nicht klappt. Jedes Baby ist einfach verschieden und das ist auch gut so :)

In dieser Zeit war ich auch oft am Zweifeln, ob ich alles richtig mache und ob ich überhaupt eine gute Mama sei. Aber in diesen Jahren wo ich jetzt Mama bin, denke ich man weiß als Mama ganz genau was gut ist für sein Kind und es gibt kein richtig oder falsch. Der Mama Instinkt regelt das alles schon! Bloß keinen Kopf machen als Neu Mama muss man alles noch lernen und ich bin mir sicher nach einiger Zeit werdet ihr mit eurem Baby ein eingespieltes Team sein.

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Mama sein ist nicht immer leicht! Teil 1|Mama Alltag!

2013 war ein unfassbar schönes Jahr, denn es startete im Februar mit der Geburt meines ersten Kindes. Die erste Zeit war nicht die schönste, denn mein Sohn wurde am Tag seiner Geburt in ein anderes Krankenhaus mit Kinderstation verlegt. Für mich der absolute Albtraum, denn ich war an dem Tag noch in dem Krankenhaus wo er das Licht der Welt erblickte. Jede Minute hatte ich Angst, weil ich nicht wusste was war wie es ihm ging, ob er es schaffen würde. Ich wusste nichts! Nach ca. 24 Stunden durfte ich dann endlich wegen meines Notkaiserschnitts ins andere Krankenhaus verlegt werden mit der Voraussetzung, dass ich alleine aufstehen kann. Dies war für mich absolut kein Problem, denn mein Motto war: „Augen zu und durch!“. Ich lief die ganze Zeit rum und es war mir egal. Mein Ziel war es mein Sohn endlich zu sehen und ihm zu zeigen „Mama ist da!“.

Es hieß er hatte Anpassungsschwierigkeiten und Probleme seine Zuckerwerte konstant zu halten. Für mich in der ersten Zeit eine recht schwierige Situation. Mein Kopf war einfach in dem Modus: „Irgendwie werden wir das schaffen!“, Wir müssen das! Und ihr könnt mir glauben, dass ich jeden Tag fast zusammengebrochen bin und rum schrie:“Warum mein Sohn?“ Klar am Ende konnte niemand etwas dafür, weder ich noch die Ärzte. Mir ging es in den kompletten vier Wochen nur um meinen Sohn und die Ärzte wunderten sich tagtäglich wieso ich keine Schmerzen von meiner OP hatte. Andere Mamas sind mit Rollstühlen zu ihren Babys auf die Intensivstation geschoben wurden, aber ich bin selbst dorthin gegangen. Schmerzen hatte ich meistens zur in der Nacht. Sie waren aber nur leicht wahrnehmbar. Ich hätte mir manchmal auch gewünscht ihn natürlich auf die Welt zu bringen, aber wenn es medizinisch nicht geht, dann ist es auch ok Hauptsache Mama und Kind geht es gut!.

Die Tage vergingen und man bekam immer die Nachricht man solle Geduld haben, denn niemand konnte sagen wann wir unseren Sohn mit nach Hause nehmen konnten. Es konnten Tage sein oder gar Wochen geschweige denn Monate bis er stabilisiert war mit seinen Zuckerwerten. Er bekam jeden Tag Blut abgenommen, um nach seinen Werten zu schauen, zudem hing er an einem Tropf mit einer Zuckerlösung. Er musste eine Gewisse Zahl von der Lösung erreichen und diese für 24 Stunden halten, dann dürfte er nach Hause. Ich war happy als ich morgens in seinen Raum kam und die Lösung nach fast 4 Wochen Berg und Talfahrt konstant blieb.  Unser Sohn durfte endlich nach Hause zu uns. Das war einer der schönsten Tage meines Lebens.

Mein Sohn hat keine Zuckerkrankheit alles ist in der Zeit normalisiert und wir mussten nie wieder wegen diesen Gründen zum Arzt :) Er ist ein kerngesundes Kind, was mich als Mama mehr als Glücklich macht. Ich wollte euch einfach meine Story berichten. Nicht immer ist alles schön am Anfang, aber manchmal soll die Zeit danach umso schöner werden.

Für alle werdenden Mamis ich kann euch nur empfehlen euch eine Klinik für die Geburt zu suchen die eine Kinderklinik daneben oder im gleichen Gebäude hat, denn man kann leider nie vorhersagen was bei eine Geburt oder im Anschluss sein kann. Ihr seid dann nicht getrennt von eurem Kind, sondern genau in der Nähe und ihr könnt genau erfahren was los ist. Ich würde es nur noch so machen, wenn ich nochmal ein Baby bekommen sollte.

Ich hoffe euch gefällt die neue Reihe „Mama sein ist nicht immer leicht“. Ihr werdet ihr auch Tipps, Tricks und vieles mehr aus meinem Mama Alltag erfahren. Hier wird es garantiert nicht mehr langweilig :D