Mama sein ist nicht immer leicht! Teil 1|Mama Alltag!

2013 war ein unfassbar schönes Jahr, denn es startete im Februar mit der Geburt meines ersten Kindes. Die erste Zeit war nicht die schönste, denn mein Sohn wurde am Tag seiner Geburt in ein anderes Krankenhaus mit Kinderstation verlegt. Für mich der absolute Albtraum, denn ich war an dem Tag noch in dem Krankenhaus wo er das Licht der Welt erblickte. Jede Minute hatte ich Angst, weil ich nicht wusste was war wie es ihm ging, ob er es schaffen würde. Ich wusste nichts! Nach ca. 24 Stunden durfte ich dann endlich wegen meines Notkaiserschnitts ins andere Krankenhaus verlegt werden mit der Voraussetzung, dass ich alleine aufstehen kann. Dies war für mich absolut kein Problem, denn mein Motto war: „Augen zu und durch!“. Ich lief die ganze Zeit rum und es war mir egal. Mein Ziel war es mein Sohn endlich zu sehen und ihm zu zeigen „Mama ist da!“.

Es hieß er hatte Anpassungsschwierigkeiten und Probleme seine Zuckerwerte konstant zu halten. Für mich in der ersten Zeit eine recht schwierige Situation. Mein Kopf war einfach in dem Modus: „Irgendwie werden wir das schaffen!“, Wir müssen das! Und ihr könnt mir glauben, dass ich jeden Tag fast zusammengebrochen bin und rum schrie:“Warum mein Sohn?“ Klar am Ende konnte niemand etwas dafür, weder ich noch die Ärzte. Mir ging es in den kompletten vier Wochen nur um meinen Sohn und die Ärzte wunderten sich tagtäglich wieso ich keine Schmerzen von meiner OP hatte. Andere Mamas sind mit Rollstühlen zu ihren Babys auf die Intensivstation geschoben wurden, aber ich bin selbst dorthin gegangen. Schmerzen hatte ich meistens zur in der Nacht. Sie waren aber nur leicht wahrnehmbar. Ich hätte mir manchmal auch gewünscht ihn natürlich auf die Welt zu bringen, aber wenn es medizinisch nicht geht, dann ist es auch ok Hauptsache Mama und Kind geht es gut!.

Die Tage vergingen und man bekam immer die Nachricht man solle Geduld haben, denn niemand konnte sagen wann wir unseren Sohn mit nach Hause nehmen konnten. Es konnten Tage sein oder gar Wochen geschweige denn Monate bis er stabilisiert war mit seinen Zuckerwerten. Er bekam jeden Tag Blut abgenommen, um nach seinen Werten zu schauen, zudem hing er an einem Tropf mit einer Zuckerlösung. Er musste eine Gewisse Zahl von der Lösung erreichen und diese für 24 Stunden halten, dann dürfte er nach Hause. Ich war happy als ich morgens in seinen Raum kam und die Lösung nach fast 4 Wochen Berg und Talfahrt konstant blieb.  Unser Sohn durfte endlich nach Hause zu uns. Das war einer der schönsten Tage meines Lebens.

Mein Sohn hat keine Zuckerkrankheit alles ist in der Zeit normalisiert und wir mussten nie wieder wegen diesen Gründen zum Arzt :) Er ist ein kerngesundes Kind, was mich als Mama mehr als Glücklich macht. Ich wollte euch einfach meine Story berichten. Nicht immer ist alles schön am Anfang, aber manchmal soll die Zeit danach umso schöner werden.

Für alle werdenden Mamis ich kann euch nur empfehlen euch eine Klinik für die Geburt zu suchen die eine Kinderklinik daneben oder im gleichen Gebäude hat, denn man kann leider nie vorhersagen was bei eine Geburt oder im Anschluss sein kann. Ihr seid dann nicht getrennt von eurem Kind, sondern genau in der Nähe und ihr könnt genau erfahren was los ist. Ich würde es nur noch so machen, wenn ich nochmal ein Baby bekommen sollte.

Ich hoffe euch gefällt die neue Reihe „Mama sein ist nicht immer leicht“. Ihr werdet ihr auch Tipps, Tricks und vieles mehr aus meinem Mama Alltag erfahren. Hier wird es garantiert nicht mehr langweilig :D

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